Statement-Fahnen für die Kampagne «Rette deine Lieblingssendung»
- 28. Januar 2026
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Für die Kampagne meinelieblingssendung.ch setzte der «Verein zur Rettung meiner Lieblingssendung» auf Statement-Fahnen von flagprint. Unter dem Eigenbrand voteflag entstanden dabei speziell für diese Aktion konzipierte Balkon- und Fensterfahnen mit eingearbeiteten Ösen, die an Geländern, Zäunen oder Fassaden befestigt werden und so im Strassenbild vieler Quartiere in der gesamten Schweiz sichtbar Flagge zeigen.
Politisches Engagement aus Überzeugung
Hinter der Aktion steht ein ehrenamtlich arbeitendes Kernteam rund um Bastian Widmer, Livia Diem, Lukas Wegmüller, Mansing Tang, Mimi Minder und Tobias Roder. Bereits 2018 engagierte sich der Verein erfolgreich gegen die No-Billag-Initiative. Nun ist er erneut aktiv geworden, weil neutraler Qualitätsjournalismus im Kontext der Halbierungsinitiative wieder unter Druck steht. «Wir machen das unbezahlt und in unserer Freizeit. Neben Jobs und Familie. Weil die Rettung unserer Lieblingssendungen es uns wert ist», so Mansing Tang.
Ziel sei es, die Vielfalt des SRG-Angebots sichtbar zu machen und daran zu erinnern, warum diese Produktionen den Menschen wichtig sind. Von etablierten Formaten wie «Echo der Zeit» oder «Sportpanorama» bis zu neueren Sendungen wie «Mona mittendrin» oder Serien wie «Tschugger»: Gerade die Bandbreite mache den Service public aus, auch wenn nicht jede Sendung allen gleich gut gefalle. «Sicher finden nicht alle alles gleich gut. Wir auch nicht. Das macht deine Lieblingssendung aber nicht weniger wichtig.»
Bewährte Partnerschaft mit flagprint
Für die Umsetzung der voteflags Statement-Fahnen wandte sich der Verein erneut an flagprint. Bereits vor acht Jahren hatte man zusammengearbeitet und wollte bewusst wieder eine Produktionsfirma aus der Region engagieren.
«Der Enthusiasmus und die unkomplizierte Zusammenarbeit haben uns wieder dazu bewogen, uns mit flagprint zusammenzutun», erklärt Mansing. Besonders wertvoll sei das vorhandene Know-how an der Schnittstelle zwischen Fahnendesign, Webshop und Bestellung gewesen. Dass Fahnen in der Schweiz ein bewährtes Mittel für politische Kampagnen sind, spielte ebenfalls eine Rolle: «Sie sind leicht und können einfach am Zaun, Balkon oder Fenster angebracht werden, um Botschaften schnell zu verbreiten.»
Starker Start der politischen Kampagne
Seit dem Kampagnenstart am 12. Januar ist die Resonanz gross. Die Initianten berichten von einer spürbaren Motivation in der Bevölkerung. «Der Start ist sehr erfreulich verlaufen. Die Bestellungen im Shop zeigen uns, wie wichtig den Menschen das vielfältige SRG-Angebot ist», so Mansing. Ein wiederkehrendes Highlight sei dabei besonders auffällig: «Wie schon bei der ersten Kampagne ist das ‹Echo der Zeit› DIE Lieblingssendung der Bestellenden.»
«Flagge zeigen» mit sichtbarer Wirkung
Die voteflags Statement-Fahnen bringen die Botschaften der Aktion direkt in den Alltag der Menschen. Es gehe darum, Haltung zu zeigen und öffentlich für etwas einzustehen. «Es heisst ja nicht umsonst ‹Flagge zeigen›», sagt Mansing. Mit der Kampagne verbindet der Verein die Hoffnung, die drohenden Einschnitte der Halbierungsinitiative greifbar zu machen: «Wir hoffen, dass die Initiative abgelehnt wird und wir durch das Aufzeigen der Vielfalt an Sendungen den Leuten ersichtlich machen können, was eine Halbierung der Gebühren konkret bedeutet: den Verlust von Sendungen, die ihnen am Herzen liegen.»
Effiziente Umsetzung als Schlüssel zum Erfolg
Auch operativ erwies sich die Zusammenarbeit mit flagprint als zentraler Erfolgsfaktor. Besonders hervorgehoben wird die enge technische Einbindung in den Bestellprozess. «Wir schätzen ihr Mitdenken sehr und merken, dass das Team von flagprint genauso fest motiviert ist wie wir», so Mansing. Die vollständige Integration von flagprint in den Ablauf mache eine Kampagne dieser Grössenordnung überhaupt erst möglich: «Ohne diese Kooperation wäre eine Aktion in dieser Dimension nicht denkbar. flagprint hat unsere Bedürfnisse sehr unkompliziert aufgenommen und war immer darauf bedacht, die für uns beste Lösung zu finden.»
Fotos by: VOLLTOLL/Jana Leu